Medizinische Informationen werden heute längst nicht mehr ausschließlich in Arztpraxen, Fachzeitschriften oder Lehrbüchern gesucht.
Soziale Medien sind zu einem wichtigen Bestandteil der medizinischen Kommunikation geworden. Umso größer ist die Verantwortung für diejenigen, die dort medizinische Inhalte vermitteln.
Wie wichtig diese Verantwortung ist, zeigt ein bemerkenswertes Experiment: Für eine Untersuchung wurde eine frei erfundene Erkrankung einschließlich eines fiktiven Pharmaunternehmens entwickelt und als vermeintliche Aufklärungskampagne einem reichweitenstarken Social-Media-Account angeboten. Eine Medizin-Influencerin mit mehreren hunderttausend Followern verbreitete das erfundene Krankheitsbild anschließend tatsächlich – und gab sogar an, es aus ihrem Studium zu kennen.
„Gute medizinische Aufklärung gehört dahin, wo Menschen ihre Informationen suchen.“, so Dr. M. Montanari, Präsidentin der DGÄPC.
Das bedeutet jedoch auch: Medizinische Kommunikation in sozialen Medien braucht Kontrolle, Transparenz und fachliche Verantwortung.
Patienten müssen erkennen können, welche Qualifikation hinter einer medizinischen Aussage steht, auf welchen Quellen sie basiert und wo sachlich belegte Information endet und persönliche Einschätzung oder Werbung beginnt.
Woran erkennt man eine seriöse plastisch-ästhetische Beratung?
Für uns bei der ÄsthetikCrew in Freiburg beginnt seriöse Medizin nicht mit einem Instagram-Post, einem Foto oder einem Versprechen – sondern mit dem persönlichen Gespräch und der individuellen Befunderhebung durch einen weiblichen und einen männlichen Facharzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie – Dr. Marlene Schottler und Dr. Tilman Schottler.
Jeder Patient erhält bei uns zunächst eine ausführliche persönliche Beratung. Wir besprechen die individuellen Wünsche und Erwartungen und setzen diese anschließend in Relation zum tatsächlichen Befund. Erst daraus lässt sich eine medizinisch sinnvolle und realistische Therapieempfehlung ableiten.
Dabei sprechen wir nicht nur über das gewünschte Ergebnis, sondern ebenso offen über Möglichkeiten, Grenzen, Risiken, mögliche Komplikationen, Kosten, Nachbehandlungen und das realistisch zu erwartende Ergebnis.
Und manchmal bedeutet seriöse Medizin auch, einen Eingriff nicht durchzuführen. Bei unrealistischen Erwartungen oder Hinweisen auf eine mögliche Körperdysmorphie kann es medizinisch verantwortungsvoll und notwendig sein, von einer Operation abzuraten.
Social Media kann medizinische Aufklärung ergänzen – eine individuelle ärztliche Beratung und Untersuchung kann es niemals ersetzen.


