OBERSCHENKELSTRAFFUNG

Oberschenkelstraffung

Die Oberschenkelstraffung ist meist eine notwendige Operation nach starker Gewichtsabnahme. Hierbei können störende Haut- und Unterhautfettgewebsüberschüsse entfernt werden und im gleichen Eingriff die verbleibende Haut gestrafft und an die eigentliche Beinkontur angepasst werden.

Meistens wird eine Straffung mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) kombiniert, um ein besseres ästhetisches Ergebnis zu erreichen.

Nicht selten sollte als zeitlich vorangestellte Voroperation eine Fettabsaugung durchgeführt werden, um erst einmal das vorherrschende Volumen des subkutanen Fettgewebes zu verkleinern. Bei diesem Verfahren nutzen wir dann zunächst die körpereigenen Shrinking-Effekte der Haut aus. Wenn dann nach ca. neun bis zwölf Monaten noch auffällige leere Hautfalten weiter persistieren, muss der Hautmantel durch Resektion der erschlafften und überhängenden Haut verkleinert werden.

Ein Teil der Schnittführungen kann in der Regel so gewählt werden, dass er unter einem Badeanzug oder auch einem Bikini gut versteckt werden kann, sodass der Großteil der späteren Narben in natürlichen Hautfalten am Schambein, der Schrittregion und der unteren Gesäßfalte zum liegen kommen. Die resultierenden Narben im Bereich der Oberschenkelinnenseite brauchen dagegen deutlich länger, bis sie verblassen und weicher werden.